Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik Institut für Nachrichtentechnik Labor für Hochfrequenztechnik
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Forschungsgebiete des Labors

Aktuelle Forschungsprojekte des Labors:

 

 

 

Projekttitel                                    FluMIS

 

Hauptziel des Vorhabens ist es, eine neuartige Fernsteuerplattform zur einfachen Fernsteuerung von

Quadrocoptern/Multicoptern (auch Drohnen genannt) zu entwickeln. Es basiert auf dem innovativen Einsatz einer Virtual Reality (VR) Software, wodurch die Kontrolle und die Fernsteuerung des Quadrocopters wesentlich vereinfacht und automatisiert werden. Mit Hilfe einer hochauflösenden Kamera erfolgt eine Echtzeitbildübertragung des Sichtbereiches der Drohne, der automatisch in eine VR-Brille des Operators eingespielt wird. Hierdurch erhält dieser einen räumlichen Eindruck vom Flugweg und der Umgebung des Quadrocopters, was die Steuerung und Bedienung des Quadrocopters wesentlich erleichtert. Dadurch lässt sich der Quadrocopter auch in schwierigen Umgebungen (z. B. Industrieanlagen) vergleichsweise einfach aber höchst präzise und zentimetergenau fliegen, gleichzeitig können hochscharfe Nahaufnahmen der Anlagen gemacht werden und zusätzlich können exakte zentimetergenaue Überwachungs- und Sensorflüge durchgeführt werden. Neben diesen Anwendungsmöglichkeiten  wird im Projekt mit Hilfe der neu entwickelten Fernsteuertechnologie ein vollständig neues Anwendungsfeld erschlossen: eine intelligente Technologie zur Abwehr fremder/feindlicher Drohnen!

 

Weitere beteiligte Wissenschaftler*innen  Antonio Julia Lopez-Barrantes, Alberto de la Rua

Projektpartner                                    

Fördermittelgeber                        Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020

Laufzeit (Tag/Monat/Jahr)          01.06.2016 bis 30.11.2017     

 

 

 

 

Forschungsschwerpunkte des Labors:

 

-  Antennen 

-  RFID-Tags

-  RFID Lokalsisierung und Positionierung

-  Entwicklung von flachen Hochfrequenzabsorbern

- Messung der Materialparameter

- Simulation von Radar Clutter

 

 

Die Radarverträglichkeit von Windkraftanlagen zählt zu den zentralen Problemen für den Ausbau von Off shore-Windkraftanlagen. Durch Mehr- fachreflektionen in Windparks wird die Funktionsfähigkeit von Radaranlagenhäufig stark beeinträchtigt. Im Radar ent- stehen potenziell gefährliche Geisterbilder und Radar-Clutter (Stördaten). Bei Radaranlagen auf Schiffen oder an der Küste kann es sogar passieren, dass in der Nähe fahrende Schiffe nicht vom Radar erkannt werden oder Fehlortungen entstehen. Anti-Radar-Beschichtungen für Wind- räder, die aktuell im Labor entwickelt werden, unterdrücken Mehrfachreflexionen. Anforderungen hierbei sind, dass die Beschichtungen für die Radarflügel möglichst leicht sein müssen, sich an die Form der Rotorflügel anpassen und  nicht auftragen. In Kooperation mit der Firma noretec wurden hierzu Prototypen erstellt. Zusätzlich kann mit Hilfe elektromagnetischer Simulationsverfahren das Radarstörverhalten solcher Windkraftannlagen oder Windfarmen berechnet werden.

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Kontakt

Prof. Dr.-Ing.
Rainer Kronberger

Labor für Hochfrequenztechnik
TH Köln
Fakultät 07 IME
Betzdorfer Str. 2
D-50679 Köln

 

E-Mail: rainer.kronberger (at) th -koeln.de

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